HAFTSTRAFE – UND NUN?

HaftstrafeWir begleiten Menschen die erstmals zu einer Haftstrafe verurteilt wurden und deren Angehörige von Urteil über Inhaftierung, Strafvollzug bis nach der Haftentlassung.

Durch Aufklärung darüber, wie es im Knast aussieht, wie er sich „anfühlt“, wie der Alltag dort ist, nehmen wir Ängste und verhindern Fluchtgedanken bei einer bevorstehenden Haftstrafe.

Ist die Flucht vermieden und die Haft angetreten, planen wir gemeinsam mit unseren Klienten den Vollzugsverlauf. Durch Monatsbriefe, die mindestens einen Kontakt pro Monat zwischen Häftling und Aufschluss sicherstellen, erarbeiten wir eine individuell auf die Anstalt bezogene Haftstrategie: Welche Therapien sind nötig, welche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es, wann müssen welche Anträge gestellt werden und wie kann in der jeweiligen JVA Geld verdient werden – wie also, wird aus der Haftzeit sinnvolle Lebenszeit.

Mit uns hat der Eingesperrte einen kompetenten Ansprechpartner „draußen“, einen, der agieren und Möglichkeiten verifizieren kann.

Auch die Angehörigen werden einmal pro Monat – zeitversetzt zum Kontakt mit dem Gefangen – kontaktiert. Ihnen wird damit die Möglichkeit gegeben, Dinge auszusprechen, die beim Besuch im Gefängnis aus Sorge, aufgrund von Überwachung oder der beschränkten Besuchszeit wegen, nicht angesprochen werden.
Damit sind wir auch Dialogbrücke zwischen Häftling und dessen Angehörigen.

Wir stellen unseren Klienten darüber hinaus eine Webplattform mit aktuellen, anstaltsbezogenen Vollzugsinfos, Formulardownloads und eine Angehörigen-Community zur Verfügung.

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Durch das Mitnehmen beider Seiten, Straftäter und Angehörige, bieten wir ein Konzept, das Resozialisierung im bayerischen Vollzugssystem möglich macht.

Wir helfen Menschen die zu einer Haftstrafe verurteilt wurden vor, während, nach der Zeit im Gefängnis ( JVA ). Angst vor der Inhaftierung? Wir klären auf!