Archiv der Kategorie: Vollzugsnews

„Papa hinter Glas“: Ausstellung zu Gefangenen-Kindern

(Bildquelle und alle Rechte bei heilbronnerstimme.de)

Mutter oder Vater von rund 500 Kindern sitzen im Gefängnis, allein in Unterfranken.

Was es mit Kindern macht, wenn ihre Eltern in Haft sind – dieser Frage geht eine Ausstellung nach, die an diesem Sonntag in Würzburg eröffnet wird. „Die wenigsten Kinder kommen zu Besuch“, sagt Doris Schäfer, Leiterin der katholischen Gefängnisseelsorge in der Diözese Würzburg. Gerade Gefangene, die ihre Besucher nur durch eine Trennscheibe sehen dürften, lehnten den Besuch ihrer Kinder auch häufig ab, sagt Schäfer. „Sie fürchten, dass die Kinder nicht verstehen würden, warum der Papa hinter Glas sitzt.“ Wenn sie nicht zu Besuch kämen, hätten Insassen für die Dauer ihrer Haft meist überhaupt keinen Kontakt zu ihren Kindern, sagt Schäfer. Denn in Bayern dürften Gefangene grundsätzlich nicht telefonieren – anders als in vielen anderen Bundesländern. Lediglich Brief oder Besuch seien zulässig. „Nur wenn jemand nie Besuch bekommt, dürfen einzelne Gefangene mal zehn Minuten im Monat telefonieren.“
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Ehrenamtlich in der Bewährungshilfe

(Bildquelle und alle Rechte bei dpa)

Das Berufsbild des Bewährungshelfer widerspricht vielen Klischees: Hier kann sogar ehrenamtlich geholfen werden.
(Von Anna-Lena Bayer, mittelbayerische.de)

Sie werden aktiv, sobald der Gerichtsbeschluss im Büro eingetroffen ist: Die Bewährungshelfer. Obwohl sie eng mit den Landgerichten zusammenarbeiten und eine wichtige Funktion innehaben, ist ihr Beruf vielen fremd – denn mit dem vermittelten Bild aus TV-Serien hat die Arbeit meist nur wenig zutun.
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Im Knast blüht der Drogenhandel

(Bildquelle und alle Rechte bei mittelbayerische.de / Foto Heike Haala)

Mehrfach fanden Regensburger JVA-Wärter eingeschmuggelte Drogen. Absolute Sicherheit kann es nicht geben, sagt die Leiterin.
(Von Heike Haala, mittelbayerische.de)

Regensburg. Drogen hinter Gefängnismauern: Wie kann das denn sein? Eigentlich sollten die Insassen dort ja Strafen für ihre Taten wie beispielsweise Drogenhandel verbüßen und keine neuen begehen. Fakt ist aber: Immer wieder finden Gefängnis-Wärter Päckchen mit verbotenen Substanzen in der Justizvollzugsanstalt.
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